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Petzi  
#1 Geschrieben : Mittwoch, 8. August 2018 11:00:34(UTC)
Petzi

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Ich hab mir vorgenommen eine Woche vegan zu leben.
Haut gerne mal eure besten Rezepte oder Tipps raus! Hab schon einiges angesammelt, aber man kann nie genug fragen!
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Knorre  
#2 Geschrieben : Mittwoch, 8. August 2018 11:13:19(UTC)
Knorre

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Ich habe das auch mal 2 Monate getestet. Meiner Meinung nach lohnt es sich für eine Woche kaum.

Ich such bei Gelegenheit mal die besten Rezepte von damals raus. Heute noch sind wir an manchen Produkten hängen geblieben, die einfach besser sind als die tierische Alternative.

Du wirst beim Einkaufen geschockt sein, in welchen Produkten alles Milchpulver oder ähnliches enthalten ist. Was du dir sparen kannst sind die meisten Ersatzprodukte, geht auch ohne. (Ei Ersatz und sowas)

Darf ich fragen warum du es versuchst? Aus Überzeugung, Naturschutz oder einfach aus Interesse?
AquariumDino  
#3 Geschrieben : Mittwoch, 8. August 2018 12:40:38(UTC)
AquariumDino

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Ich würde dir auch empfehlen erst mal 1-2 Wochen Vegetarisch zu probieren und dann Vegan.

stef (6.8.2018, 14:00:55) :
Das sind doch mal interessante News. Man kann wenigstens nicht behaupten, dass sich hier nichts tun würde.
Diogenes92  
#4 Geschrieben : Mittwoch, 8. August 2018 21:20:31(UTC)
Diogenes92

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Hallo Petzi,

erstmal freue ich mich, darüber zu hören, dass es jemand mal mit dem Veganer-Dasein ausprobieren möchte.

Mit Rezepten könnte ich zuhauf dienen, habe aber viel Erfahrung in dem Bereich und möchte dich deswegen auch mit den nötigen Hintergrundinformationen
versorgen. (Rezepte erkläre / zeige ich trotzdem bald!)

Ich frage mich, ähnlich, wie der Vorposter Knorre, aus welcher Motivation heraus du handelst,
Ethik / Moral: tierleidfreies Leben, Tierschutz
Naturschutz, Nachhaltigkeit
Steigerung der eigenen Gesundheit, des allgemeinen Wohlbefindens

Diese Punkte sind meines Erachtens alle miteinander vereinbar und in etwa gleich erstrebenswert, durch die vegane Lebensweise für prinzipiell jeden
Menschen auch gut umsetzbar.

Ich habe etwa im April 2012 (kurz vor meinem 20. Geburtstag) von einem Tag auf den anderen von omnivor auf (erstmal) vegetarisch umgestellt, dabei war es mir aber von Anfang an klar, dass ich das auch wirklich so durchziehe, und dranbleibe, für den Rest meines Lebens. Ich wurde nur nicht von heute auf morgen vegan, weil ich alte Essgewohnheiten nicht direkt umstellen konnte, bzw. nicht gleich auf die besseren Ideen kam. Von heute aus rückblickend betrachtet wäre ich direkt Veganer geworden.

Den Vorpost des Users AquariumDino kann ich so überhaupt nicht unkritisiert stehen lassen:
"Ich würde dir auch empfehlen erst mal 1-2 Wochen Vegetarisch zu probieren und dann Vegan."

Mein Beispiel:
Ich ass damals noch regelmäßig Haferflocken / andere Getreideflocken / Müslis zusammen mit der günstigsten (Kuh-)milch, weil die tierische etwas günstiger war, als die preiswertesten pflanzlichen (Hafer-, Reis-, Soja-,...) Milchalternativen. Im Jahr 2012 kostete meinem Gedächtnis nach 1 Liter Kuhmilch etwa 0,49€, die Preise für pflanzliche Alternativen fingen überall bei 0,99€ an. Ich konnte damals nur 20 - 30€ / Monat für "eigenes Essen" aufbringen, mir wurden sogar familiär ein paar Euros zusätzlich angeboten, aber ich lehnte dankend und lebte eine Weile ''nur" vegetarisch, noch nicht ganz vegan. Fand dann aber immer mehr Alternativen und ersetzte alte Lieblingsspeißen durch neue, aus finanzieller Sicht sah es für mich dann auch immer besser aus und ich wurde schließlich Veganer. Haferflocken u.ä. mag ich inzwischen überhaupt nicht mehr, aber würde ich sie heute noch mögen, täte ich sie vielleicht zuerst in destilliertem Leitungswasser ein paar Stunden lang einweichen und ihnen dann eine gesunde Zuckeralternative (Dattelsirup, Kokosblütenzucker, Reissirup, Zuckerrübensirup, Xylitol, usw.) hinzufügen. Fertig ist eine sehr preiswerte Süßspeiße, Haferflocken sind in vielen deutschen Supermärkten für 0,39€ / 500g erhältlich, deswegen sah ich sie damals auch als Notlösung an.

Allein vom gesundheitlichen Standpunkt aus ist der Veganismus dem Vegetarimus x-mal überlegen, alle Milchprodukte (Butter, Eiscreme, Käse, Kuhmilch, Joghurt, Milchschokolade, Milchgetränke, Sahne, Saucenpulver, usw.) sind stark eiter-, säure- und schleimbildend, habe selbst in meiner Kindheit und bis in die Jugend solche Produkte viel zu häufig konsumiert und wurde dadurch auffällig krank, der Konsum brachte mir die oft verschleimte Nase und den oft verschleimten Hals, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Pickel, usw. ein. Schon in den ersten Monaten mit veganer Ernährung war das gröbste weg und mittlerweile kann ich nur sagen, ich kann mich nicht daran erinnern, dass es mir jemals so gut ging wie jetzt. Mir wurde schon zu Schulzeiten der Weg empfohlen, den der bekannte Naturheilkundler Arnold Ehret in seinem Werk "Die schleimfreie Heilkost", beschreibt, zu wählen, setzte mich damit jedoch erst nach der Schule richtig auseinander und auch in die Tat um. Kann ich nur jedem ans Herz legen, zähle es zu den wertvollsten Errungenschaften im Bereich gesunde / "artgerechte Ernährung für jeden Menschen", die der Mann hier in dem Buch festgehalten hat. Gibt es auf
https://detoxyourself.jimdo.com/freie-b%C3%BCcher/ als kostenfreien Download, und hier als Hörbuch:

Wirkt vielleicht auf den ersten Blick recht lang, aber vielleicht kannst du dich ja Stück für Stück vorarbeiten, über Wochen und Monate hinweg, wenn du willst.

Dem meißten, was im Internet als ''schleimfreie Heilkost", "Rohkost-Reinigungsweg", "vegane Rohkost" angepriesen wird, stimme ich recht kritiklos zu, vor allem weil ich selbst im Laufe der Jahre verschiedene Ernährungsrichtungen ausprobiert habe, und es sich immer bestätigt hat, dass es das beste ist, wenn ich trotz eines längeren Programms mal einen Schritt zurück machte, fühlte ich direkt, dass mir bestimmte Lebensmittel einfach nicht gut tun. Ich verweise noch auf dieses Video im speziellen:
, hier werden die einzelnen "Ernährungsstufen" recht anschaulich dargestellt und der zugehörige YT-Kanal ist auch ganz gut, da gibt es viele Anregungen zum Thema Veganismus / vegane Rohkost / schleimfreie Heilkost.

Ich persönlich habe mich ernährungstechnisch im Laufe der Jahre immer mehr in Richtung Mono-Rohkost (eine einzelne Sorte Obst / Gemüsefrucht pro Mahlzeit) bewegt, bin sozusagen ein Frutarier (ich esse Obst nur selten, wäre mir regelmäßig zu süss und vertragen meine Zähne nicht so gut, ich bevorzuge Gemüsefrüchte wie Gurken und Zucchini), habe neulich irgendwann im 1. Quartal 2018 auch ein längeres Trockenfasten von 7 Tagen durchgestanden, nachdem ich das früher ab und zu schon ein paar Mal für etwa 3 Tage gemacht habe.

Ab und zu esse ich aber noch ''kombinierte Mahlzeiten" aus etwa 2 bis 3 verschiedenen Nahrungsmitteln, ab und zu sogar mehr, kann dir gerne Anregungen dazu geben.Langfristig gesehen empfehle ich vereinfachte Rezepte, je mehr du in einer einzelnen Mahlzeit kombinierst, desto schwerer wird sie für den Darm verarbeitbar und es mag vielleicht sogar gut geschmeckt haben aber hinterher fühlt man sich dann doch eher träge oder hat sogar Schmerzen, denn manche Lebensmittel vertragen sich untereinander nicht und / oder haben verschieden lange Verdauungszeiten!

Ich werde nach einer paar gelungenen Rezepten von mir am Laptop schauen, dokumentiere es für mich immer, was ich esse, in einer kleinen Ernährungstagebuch-Datei und könnte auch mit ein paar Fotos dienen, wenn es sein muss. Im Internet kenne ich ein paar Seiten mit Anregungen, obwohl manche ''Food-Blogs'' meiner Meinung nach auf keinen guten Kenntnisstand einer gesunden Nahrungsmittelkombination haben, lässt sich vielleicht doch etwas brauchbares finden, mal sehen.

Ich melde mich dann vielleicht bald mal wieder hier in deinem Thread. :)

Bearbeitet vom Benutzer Mittwoch, 8. August 2018 21:30:42(UTC)  | Grund: Nicht angegeben

Diogenes92  
#5 Geschrieben : Mittwoch, 15. August 2018 19:09:07(UTC)
Diogenes92

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Einfacher Salat, nur aus Rotkohl, Weißkohl (roh und gekocht möglich) und Möhren (gekocht, nicht roh!), um dem Ganzen eine leicht süsse Note zu verleihen, der Anteil hier auf meinem Bild ist etwas zu hoch ausgefallen, eine Möhre reicht im Prinzip.


UserPostedImage

Broccoli, Möhre, Topinambur, Tomate, Weißkohl, etwas Kokosmilch
Das Gericht habe ich mir damals eigentlich nur zubereitet, weil ich Topinambur davor noch nie gegessen habe und es in einem Salat dabeihaben wollte, so umständlich muss es eigentlich nicht sein, esse heutzutage Broccoli und Möhren eigentlich nicht mehr, beides ist mir mittlerweile zu fest, zu grob von der Konsistenz her. Man könnte genauso gut Topinambur kaufen oder vielleicht stattdessen Petersilienwurzeln und sie mit einer einzelnen Sorte Blattgemüse kombinieren, langt im Prinzip. Damals (Bilder sind von 2017) war ich manchmal noch sehr experimentierfreudig, was meine Gerichte angeht, da ich aber inzwischen so gut wie alles erhältliche probiert habe, beschränkt sich meine Ernährung heute auf eine handvoll Zutaten, habe durch langjähriges Herumkombinieren Erfahrung damit gemacht, was mir gut tut und was nicht und so empfehle ich es auch weiter, in der Anfangszeit vielleicht erstmal
verschiedenes Auszuprobieren, bis sich die Favoriten, was Verträglichkeit und Geschmack betrifft, herauskristallisieren.
Diogenes92  
#6 Geschrieben : Mittwoch, 15. August 2018 19:35:04(UTC)
Diogenes92

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Datorade:

UserPostedImage

UserPostedImage

Ganz einfach Datteln mit Wasser gemixt, aber ich empfehle dafür einen leistungsstärkeren Mixer als den von mir verwendeten. Es sollte eine smoothieartige Konsistenz herauskommen, mein alter, einfacher Pürierstab kriegt sie nicht fein genug zermahlen, man muss noch etwas kauen. Ansonsten kann man Datteln auch ganz einfach in einen Teller tun und für ein paar Stunden in Wasser einweichen,
(destilliertes Leitungswasser oder stilles, kohlensäurefreies Mineralwasser, bei Raumtemperatur, im Sommer auch gekühlt empfehlenswert)
das macht sie weniger trocken und für sensible Zähne besser verträglich. Schließlich kann man das ganze wie eine Suppe auslöffeln, oder man füllt das
nach dem Einweichprozess aromatisierte Wasser in ein Glas um und trinkt es separat, ich empfehle jedoch die "Dattelsuppe" als ganzes
zu essen.

Bei der Auswahl der Datteln sollte man auf Naturbelassenheit achten, sie sollten frei sein von oft verwendeten Zusätzen wie Glukosesirup oder Sonnenblumenöl. Das hier sind mit die Besten, die ich in deutschen Supermärkten gefunden habe:
https://www.amazon.de/Farmers-Sn...Farmer%27s+Snack+Datteln

Sollte es normalerweise in den meißten Rewe-Filialien geben. Ansonsten beziehe ich sie meißt aus türkischen Lebensmittelläden, wie es hier bei uns in Offenbach einige gibt. Dort ist die Auswahl an Sorten sehr viel größer und zudem werden sie zu günstigeren Preisen angeboten. Ansonsten rate ich dazu, vielleicht in Biomärkten nach Datteln Ausschau zu halten.

Bearbeitet vom Benutzer Mittwoch, 15. August 2018 19:43:26(UTC)  | Grund: Nicht angegeben

tibi38  
#7 Geschrieben : Donnerstag, 16. August 2018 10:21:10(UTC)
tibi38

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wie löst ihr das B16-Problem?
Diogenes92  
#8 Geschrieben : Donnerstag, 16. August 2018 16:59:57(UTC)
Diogenes92

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Zitat von: tibi38 Gehe zum zitierten Beitrag
wie löst ihr das B16-Problem?


Ich persönlich: Wegen deiner Frage muss ich schmunzeln.

Es gibt kein Problem, jeder ist für sich selbst verantwortlich, für die eigene Gesundheit, Krankheiten, Lebensweise, die Art und Weise des Ablebens.
Kenne das deutsche Gesundheitssystem bzw. alle vergleichbaren, ähnlich funtionierenden, wie ein Insider, da mir von früher Kindheit an (aus Unwissenheit) eine ''Schlechtkost'', gepaart mit ungesunden, selbstzerstörerischen Verhaltensweisen angewöhnt wurde, ich war des öfteren Patient bei einem (meiner Meinung nach gutem!) Kinderarzt (Allgemeinmediziner), den ich für ''allgemeine Checks'' besuchte bzw. der mich auch mal an die Klinik verweisen musste
(keine Operation o.ä., aber medikamentöse Behandlung).

Wir (meine Eltern, Verwandte, einige Bekannte) sind https://de.wikipedia.org/wiki/Russlanddeutsche, und kamen in den frühen Neunzigern zurück hierhin nach Deutschland. Die meißten der dort teilweise schon über 100 Jahre lang lebenden Familien wurden nach dem 2. Weltkrieg aufgrund ihrer Nationalität diskriminiert und viele wurden in entlegene Gebiete vertrieben (z.B. Sibirien), wo sie sich eine neue Existenz aufbauen mussten. Ein umfangreiches Nahrungsmittelangebot, ärztliche Versorgung vor Ort und weiteres, wie ich es hier nun sehr umfangreich vorfinden kann, daran war für viele nicht zu denken.

Meine Oma mütterlicherseits ernährte sich die meißte Zeit ihres Lebens von sehr viel Fleisch, auch wenn ihr die Ärzte davon abrieten, hielt sie bis zum Schluss daran fest, aber sie verzichtete konsequent auf Milchprodukte, Alkohol und Süssigkeiten. Ich habe sie nur noch als medikamentenabhängig kennen gelernt, ihr wurde regelmäßig intravenös Insulin verabreicht, Ärzte begründeten es mit ihrem Diabetes (wird heutzutage öfters so verschrieben), es heißt dann die Bauchspeicheldrüse stellt selbst nicht genug Insulin her, um den Blutzuckerspiegel auf ein "gesundes" Blutzuckerspiegel zu senken. Außerdem war sie oft wegen ''Gallensteinen" im Krankenhaus, sie wurde ein (oder vielleicht mehrmals?), deswegen operiert (weiß es nicht mehr genau, ist zu lange her). Dann
hatte sie erstmal ein paar Jahre lang Ruhe, klagte dann aber wegen stärkeren Schmerzen etwa in der Herz- / Brustregion und mein Onkel, in dessen Haus sie während ihrer Zeit in Deutschland lebte, beschloss zusammen mit meiner Mutter, sie wieder zu den Weißkitteln zu bringen. Die erste Diagnose hieß
"Verdacht auf Krebs" und mein Onkel, leider viel zu fest verankert in seinem Obrigkeitsdenken, ließ sich von der Entscheidung nicht mehr abbringen, die
Chemotherapie durchführen zu lassen. Dabei war schon damals bei mir auf dem Gymnasium unter Mitschülern bekannt bzw. es galt als common sense, dass diese Behandlungsmethode der sichere Selbstmord ist, bzw. schon vorhandenes Leid erst Recht verstärkt. Nach dem Motto "Wir haben das Sagen und nicht du" machten sie mich mundtot und wozu hat es geführt? Meine Oma wurde im Laufe der Monate immer weniger ansprechbar, sie erkannte im Laufe der
Zeit immer weniger Besucher, die zu ihr ans Krankenbett kamen um tröstende Worte auszusprechen, sich zu verabschieden, etc., vom Anfang der Chemovergiftung bis zu ihrem Ableben verging nur maximal ein halbes bis ein ganzes Jahres, soweit ich das noch richtig in Erinnerung habe.
tibi38  
#9 Geschrieben : Freitag, 17. August 2018 12:31:01(UTC)
tibi38

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ich mußte nun auch schmunzeln
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