Auch für reine Netzis Seiten wäre die Mindestdeckung des Guthabens ein starker Einschnitt in die wirtschaftliche Administration. Außerdem ist es unmöglich pauschal sagen zu können welche Mindestdeckung sinnvoll ist, da dies je nach Konzept der Seite, Aktivität deren User, Erfahrung und sonstige Tätigkeit der jeweiligen Betreiber unterschiedlich sein kann. Bei manschen Seiten würde das ja auch keinen Sinn machen, wie zum Beispiel bei direkten Wechselstuben. Dann besteht noch die Gefahr das Guthaben abgedeckt wird von Nutzern die nicht mehr auf netzis.de registriert sind bzw. permanent gebannt wurden oder nachweislich seit X Monate/Jahre inaktiv sind.
So eine Reglung führt letzten Endes dazu das vermeidbare Mengen an totes Kapitel angehäuft werden, was sich auch negativ auf netzis.de auswirken kann.
Ich weiß jetzt nicht ganz wie hier die API-Konten gestaltet werden, aber ich kann mir sicherlich vorstellen das man ähnlich wie bei Klamm auf das jeweilige EF-Konto verlinken kann. Denn dann würde ich folgendes Vorschlagen:
Man könnte eher eine Art freiwillige Absicherung anbieten, die eine kann direkt oder indirekt sein.
Die direkte Art wäre die Art eines Treuhänders. Der Seitenbetreiber hinterlegt bei netzis.de eine Einlage in beliebiger Höhe. Im Gegenzug wird diese Einlage mit der jeweiligen Höhe von netzis.de zertifiziert, die dann wiederum der Seitenbetreiber seinen Usern angeben kann (Impressum, Mediadaten...). Die Zertifizierung muss öffentlich aufrufbar sein (damit meine ich öffentlich verlinkt auf der Seite des jeweiligen Betreibers und auch öffentlich einsehbar auf netzis.de), wo man die aktuelle Höhe der Einlage angezeigt bekommt..
Sollte der Seitenbetreiber die Einlage mindern oder gar auflösen, so müssen vorher die User der Seite vom Betreiber nachweislich darüber informiert werden (z. B. Mitteilung im jeweiligen Thread hier im Forum, worauf der Seitenbetreiber seine User nochmals per NL daraufhinweist).
Um einen Missbrauch zu verhüten kann der Betreiber nicht direkt bzw. in Echtzeit auf die Mindesteinlage zurückgreifen. Sondern erst nach Anfrage und Bestätigung seitens netzis.de.
Die indirekte Form wäre wenn der Seitenbetreiber sich freiwillig dazu bereit erklärt, dass die User in Echtzeit auf dem jeweiligen API-Konto einsehen können wie hoch das aktuelle Guthaben der Seite momentan ist.
Wobei die indirekte "Absicherung" sich auch als Nachteil auswirken kann. Ein niedriger Kontostand bedeutet nicht zwangsläufig das die Seite in Zahlungsschwierigkeiten bzw. -unfähig ist. Somit könnte dies von einigen Usern fehlinterpretiert werden und zu Panikreaktionen führen.
Für neue Seitenbetreiber die ein Netzis Projekt starten oder sonstwie Netzis in ihr Vorhaben integrieren wollen, aber nicht über viel bzw. keine Erfahrung in gewissen Bereichen nachweisen können, würde ich eher zu einer Art "Probezeit" plädieren. Wo man einfach sagt ok du musst mind. für Zeitraum X die Menge Y als Einlage auf deinem Treuhandkonto besitzen. Das wäre in meinen Augen ein gescheiter Mittelweg um das Risiko der User zu minimieren, aber auch für neue Seiten offen zu bleiben.
Bearbeitet vom Benutzer Tuesday, May 24, 2016 2:33:17 PM(UTC)
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